Impulse#
Vereine in Niederösterreich: „Sie fördern eine aktive, solidarische Nachbarschaft!“
Vereine, Nachbarschaft und Gemeinden sind drei eng miteinander verbundene Säulen eines funktionierenden gesellschaftlichen Miteinanders. Sie beeinflussen und stärken einander. „Wo Zusammenarbeit, gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung gelebt werden, entstehen nicht nur lebendige Vereine, sondern auch starke Nachbarschaften und lebenswerte Gemeinden

Nachbarschaftsfest leicht gemacht
Der Tag der Nachbarschaft am 29. Mai rückt immer näher - eine wunderbare Gelegenheit, mit Nachbarinnen und Nachbarn zusammenzukommen, neue Kontakte zu knüpfen und das Miteinander im Ort zu stärken. Oft braucht es gar nicht viel: ein paar engagierte Menschen, eine gute Idee und etwas Organisation - schon kann ein einfaches Treffen das Gemeinschaftsgefühl nachhaltig stärken.

Jetzt Danke sagen – Türhänger gratis bestellen!
Der Tag der Nachbarschaft steht am 29. Mai vor der Tür und ganz Niederösterreich ist eingeladen mitzumachen. Schenken Sie Ihren Nachbarn mit den Türanhängern „Danke für die gute Nachbarschaft“ – kostenlos – eine kleine Aufmerksamkeit. Ein freundliches Wort, ein gemeinsamer Kaffee, Straßenfest oder Picknick – jede Geste zählt. So wird aus einer kleinen Idee schnell ein großes Miteinander.

Die Bedeutung der Nachbarschaft
Sozialer Wandel und das Wiederbeleben des Konzepts der Nachbarschaft. In Zeiten, in denen die Menschen ununterbrochen mit Komplexität konfrontiert sind, wird Komplexität oft auch als Überforderung empfunden.

Von Herzen geben
Freude am einfühlsamen Geben und Nehmen entspricht dem menschlichen Wesen. Die Fähigkeit zur friedvollen Sprache, zur gewaltfreien Kommunikation (nach Rosenberg), ebenso das aktive Sprechen und Zuhören, wie das Einfühlungsvermögen sind grundlegende Aspekte eines friedlichen Zusammenlebens. Das Erlernen ist ein Prozess, den Menschen in Beziehung gestalten und stetig daran arbeiten.

Ideen zur gelingenden Nachbarschaft
In der Nachbarschaftsbeziehung braucht es wie in jeder Beziehung auch die geeigneten Komponenten, damit sie gelingt. Nachfolgend einige Ideen. Sie sind als Impulse gedacht, wie sie umgesetzt werden können. Welche davon wirklich für die eigene Nachbarschaft anwendbar sind, zeigt allein die eigene Erfahrung.

WEIN.VIERTEL.STUNDE: So viel Gutes innerhalb von 15 Minuten zu erreichen …
Im südlichen Weinviertel wird gelebte Nachbarschaft auf eine „viertel Stunde Erreich-barkeit“ bezogen: Und das Gute liegt oft wirklich näher, als man denkt! Wer wissen möchte, wo man binnen 15 Minuten – zu Fuß, mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrs-mitteln - Arztpraxen, frisches Brot, einen Bankomaten, den nächsten Spielplatz, regionale Schmankerl oder einen offenen Heurigen findet: Einfach im Internet bei WEIN.VIERTEL.STUNDE.at nachschauen. Dort gibt’s außerdem weitere praktische Infos rund um regionale Angebote, Veranstaltungen, Wetter, Verkehr u.v.m. „Die Wein.Viertel. Stunde möchte über dieses Online-Tool hinaus aufzeigen, wie groß Angebot & Lebens-qualität im südlichen Weinviertel sind“, betont Regionalmanager Alexander Wimmer.

Als erste Stadt Österreichs bietet Tulln seinen Bürgerinnen und Bürgern ein geschlossenes soziales Netzwerk, eine Nachbarschafts-App
Der Kaffee ist ausgegangen? Die Katze ist entlaufen? Oder man braucht schnell eine Motorsäge – und vielleicht sogar eine Person, die sie bedient? Die Menschen der unmittelbaren Nachbarschaft können helfen! Damit die Vernetzung leichter fällt, stellt die Stadtgemeinde Tulln ihren Bürgerinnen und Bürgern seit kurzem die kostenlose, sichere und vor allem praktische Nachbarschafts-App „Hoplr“ zur Verfügung. „Wir in Tulln pflegen das Gemeinsame – vielleicht mehr als andere. Deshalb setzen wir – als erste Stadt Österreichs – mit dieser neuen App die nächste Initiative, um die Stadt des Miteinanders weiter auszubauen“, so der Tullner Bürgermeister Mag. Peter Eisenschenk.

Der Waldviertler Verein NachbarschaftsKultur - Eisgarn
„Wir vermitteln Begegnung“ NachbarschaftsKultur ist ein gemeindeübergreifender Verein mit Sitz in Eisgarn (Bezirk Gmünd), der von 31 Gemeinden im gesamten Waldviertel gemeinsam getragen wird. 650 Ehrenamtliche und 11 Mitarbeiterinnen unterstützen rund 850 ältere Personen regelmäßig – u. a. mit Einkaufs-, Fahr-, Begleit- und Besuchsdiensten.

Neue Möglichkeiten nachbarschaftlicher Begegnungen: „Lass uns zusammentreffen am DRITTEN ORT …“
„Treffen wir einander im Gemeinschaftsraum – oder auf WhatsApp?“ – „Sehen wir uns auf der 3er Stiege – oder auf Zoom?“ – Bis bald … auf Facebook · Instagram · YouTube · XING · LinkedIn · Pinterest · Snapchat · TikTok · Flickr · Telegram · X (ehemals Twitter) … Sind das Fremdwörter für Sie? Sprechen Sie NICHT (auf) „social media“? – Dann gehören Sie tatsächlich zu einer Minderheit … Die sogenannten Social-Media-Plattformen regieren unsere Kommunikation – stundenlang tagtäglich auf unseren zu Minicomputern gewandelten Mobiltelefonen.

Die neuen Technologien können durchaus Begegnung fördern: Gelebte SOCIAL MEDIA Nachbarschaft
Einsamkeit ist eine sehr belastende menschliche Erfahrung, die jede und jeden treffen kann, unabhängig von Alter, Geschlecht oder sozialem Status. In Österreich ist jede beziehungsweise jeder Fünfte von Einsamkeit betroffen. Die Zahl der alleinlebenden Menschen ist in den letzten zwei Jahrzehnten um über 30 Prozent gestiegen. Die COVID-19-Pandemie hat das Gefühl der Einsamkeit verstärkt. Sie wird seither als die große Geißel der Gesellschaft im 21. Jahrhundert bezeichnet und als zunehmendes Problem für die öffentliche Gesundheit erkannt.

Einsamkeit. Zwischen Isolation und bewusstem Rückzug
Einsamkeit ist eine sehr belastende menschliche Erfahrung, die jede und jeden treffen kann, unabhängig von Alter, Geschlecht oder sozialem Status. In Österreich ist jede beziehungsweise jeder Fünfte von Einsamkeit betroffen. Die Zahl der alleinlebenden Menschen ist in den letzten zwei Jahrzehnten um über 30 Prozent gestiegen. Die COVID-19-Pandemie hat das Gefühl der Einsamkeit verstärkt. Sie wird seither als die große Geißel der Gesellschaft im 21. Jahrhundert bezeichnet und als zunehmendes Problem für die öffentliche Gesundheit erkannt.

Einsamkeit überwinden: Wie Nachbarschaft Verbindung schaffen kann
Sie nagt, sie zwickt, sie schmerzt – und sie kann krank machen: Einsamkeit. Spätestens seit der Corona-Pandemie gilt sie als eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Doch was genau ist Einsamkeit, warum betrifft sie so viele – und kann Nachbarschaft tatsächlich ein Teil der Lösung sein?

Achtsamkeit, nicht Neugierde
Nachbarschaft – das bedeutet für mich vor allem Achtsamkeit für ein empathisches Miteinander. In jenem Sinne, als man aufeinander schaut - mit offenem Herzen und Gespür dafür, wie es einem anderen Menschen geht. Was er braucht, was ihn bedrückt.

Nachbarschaft
eine Beziehungs-Möglichkeit – eine Einladung – Keim der Weltpolitik Wie so Vieles, Wesentliches im Leben, wär’s, ist’s eigentlich ganz einfach: Gehen wir auf ein Du, auf einen Nachbarn, mit offener Hand oder gestreckter Faust zu?

Nachbarschaft konkret
Meine Familie außerhalb der eigenen vier Wände „Meine Nachbarn sind meine Familie außerhalb der eigenen vier Wände! Und wie bei Familie gilt auch hier: füreinander da sein, einander unterstützen, gemeinsam lachen, gemeinsam schwierige Zeiten durchleben, sich füreinander interessieren und aufeinander achten.

Ausdruck der Dankbarkeit
Sie tun’s nicht nur für die Nachbarn, sie tun’s auch für sich, wenn Sie DANKE sagen! – Es gilt, nichts als selbstverständlich hinzunehmen. Dankbare Menschen sind glücklicher, optimistischer, energievoller, hilfsbereiter, sie schlafen besser, profitieren insgesamt von besseren Abwehrkräften und hoher Lebensfreude!

3600 Jahre alter Appell an die gute Nachbarschaft
ie weit reicht die „gute Nachbarschaft“ zurück? – Sie hat wohl eine lange spirituell- religiöse Dimension. Wird doch sogleich der Begriff „Nächstenliebe“ wachgerufen, ein zentrales Gebot der christlichen Ethik. Wer Gottes Liebe erfahren hat, „soll seinen Nächsten lieben wie sich selbst“.

Danke - als achtsamer Dialog macht glücklich
„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ (Francis Bacon) Ob die Glücklichen nicht auch dankbar sind, kann bezweifelt werden; sicher hingegen, sogar wissenschaftlich nachgewiesen, ist, dass Menschen, die Danke sagen können, glücklicher leben.

Der Mehr.Wert im Fremden nebenan
Geben alle ihren Teil, hat das Zusammenleben positive Auswirkungen auf die Einzelperson und gleichsam auf die Gruppe, in der sie sich bewegt. Die Ökologie lebt es als Heimat der Menschen in ihrem Wandel selbstverständlich.

Neue Nachbarn, neue Chancen
Zuzüglerinnen und Zuzügler stellen viele Gemeinden vor Herausforderungen. Bevor aus „Zuagraste“ „Hiesige“ werden und aus Fremden Freunde braucht es einiges an Engagement – auf beiden Seiten.

