Es heißt Nachbarschaft, weil man mit Nachbarn alles schafft!

Hunderte schöne Dankesgeschichten anlässlich des Tages der Nachbarschaft 2026

„Wir haben hier die ALLERBESTEN Nachbarn überhaupt! – Auf ALLE ist Verlass, einer für alle, alle für einen. Jeder hilft, wo er kann; keine Party ohne die anderen!“ – Was Sandra aus Absdorf schreibt, steht in ähnlichen Worten in den Hunderten Einsendungen zum Gewinnspiel anlässlich des `Tages der Nachbarschaft 2026´. – Wunderschöne Dankesgeschichten liegen vor. „Wir leben in einem kleinen Dorf, in dem unsere Gärten keine Zäune haben – und trotzdem werden Grenzen respektiert“, betont Irene aus Würmla, „gleichzeitig ist immer jemand da, mit einem offenen Ohr, einem guten Rat oder einer helfenden Hand.“ Julia aus Thaya erzählt: „Ob zur 30er-Feier vom Nachbarn, zum Storchaufstellen für‘s neue Siedlungsbaby oder einfach gemütlich am Sonntag Nachmittag – wir kommen immer gern zusammen!“ – „Das Schönste in unserer Neubau-Siedlung ist das unbeschwerte Leben unserer Kinder“, verweist Verena aus Schönkirchen-Reyersdorf, „alle spielen miteinander und gehen in jedem Haus ganz selbstverständlich und willkommen ein und aus.“ Monika und Paul aus Wolfsbach – wo die „Kurvenbank“ zum Treffpunkt wurde – bringen es auf den Punkt: „Egal ob beim Arbeiten oder beim Feiern – es heißt Nachbarschaft, weil man mit Nachbarn alles schafft!“ - 

Wofür Menschen ihren Nachbarn dankbar sind und was gute Nachbarschaft ausmacht, rankt sich um Zusammenhalt & Gemeinschaft, Freundschaft & gemeinsame Zeit, füreinander da sein & helfen sowie kleine, liebevolle Gesten & Hilfsdienste im Alltag. 

Christa aus Hofstetten gießt ihre gute Nachbarschaft in ein Gedicht: 
„Nicht nur Dinge teilt man gern, 
auch Sorgen von nah und fern; 
ein offenes Ohr, ein tröstender Arm, 
das macht die Seele wieder warm.“

Im 125-Einwohner Dorf Großaigen wird gereimt:
„Das Nachbarleben pflegen wir Tag für Tag,
weil bei uns jeder jeden mag.
Jeden Samstag gibt’s das 11-Uhr-Bier,
da trifft man sich gemütlich direkt vor der Tür.
Es wird gelacht, gelacht und manchmal laut diskutiert,
bis irgendwer die nächste Runde serviert.“
In Großaigen werden seit vielen Jahrzehnten Nachbarschafts-Aktionen durchgeführt. So wie in der Kalmanstraße Stockerau heuer bereits das 40. Gasslfest der Nachbarschaft gefeiert wurde. Seit 15 Jahren wird die gute Nachbarschaft in Mödling mit einem sommerlichen „Türkengasslfest“ zelebriert; bei dieser Grillerei bringt jeder das mit, was er/sie gerne zum Gelingen des gemütlichen Beisammenseins beitragen möchte. In Gaming wurde der bereits 3. „Lehen-Siedlungs-Wandertag“ mit abschließendem Fest veranstaltet. In Allentsteig gilt das „Nachbarschaftsfest bei der Heimkehrer Kapelle“ mit jährlichen Auspflanzaktionen & Ausklang im Dorfgemeinschaftshaus Reinsbach bereits als Tradition. 

Christine aus Voitschlag jubelt: „Unsere Nachbarn sind inzwischen ein ganzes Dorf! Der spürbare Zusammenhalt zeigt sich auch in einem tollen T-Shirt mit Logo, das wir alle gerne tragen.“

„Gemeinschaftsprojekte wie das Marienandachts-Platzerl mit Marterl, der Millenniumsbaum mit Namensschildern, das Buswartehäuschen mit Glockenturm und eine eigene Genossenschaft für Abwasserentsorgung sind die sichtbaren Früchte der gut gelebten Nachbarschaft, auf die wir sehr stolz sind“, berichtet Hans von der Dorfgemeinschaft Ursprung im Dunkelsteinerwald. 

Larissa aus Maria Gugging formuliert das für alle gültige Rezept: „Gute Nachbarn machen aus einer bloßen Adresse ein echtes Zuhause. Sie sind im Alltag unsere besten Lehrmeister, Freunde, Trostspender, Hilfen und Stützen.“

© von Manfred Greisinger