WEIN.VIERTEL.STUNDE: So viel Gutes innerhalb von 15 Minuten zu erreichen …

Im südlichen Weinviertel wird gelebte Nachbarschaft auf eine „viertel Stunde Erreich-barkeit“ bezogen: Und das Gute liegt oft wirklich näher, als man denkt! Wer wissen möchte, wo man binnen 15 Minuten – zu Fuß, mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrs-mitteln - Arztpraxen, frisches Brot, einen Bankomaten, den nächsten Spielplatz, regionale Schmankerl oder einen offenen Heurigen findet: Einfach im Internet bei WEIN.VIERTEL.STUNDE.at nachschauen. Dort gibt’s außerdem weitere praktische Infos rund um regionale Angebote, Veranstaltungen, Wetter, Verkehr u.v.m.  „Die Wein.Viertel. Stunde möchte über dieses Online-Tool hinaus aufzeigen, wie groß Angebot & Lebens-qualität im südlichen Weinviertel sind“, betont Regionalmanager Alexander Wimmer.

Herr Wimmer, wie kam’s denn zur „WEIN.VIERTEL.STUNDE“, was steht dahinter?

Der Regionalentwicklungsverein Südliches Weinviertel wurde 2003 gegründet und besteht aus den 13 Gemeinden Auersthal, Bad Pirawarth, Ebenthal, Gaweinstal, Groß-Schweinbarth, Hohenruppersdorf, Matzen-Raggendorf, Prottes, Schönkirchen-Reyers-dorf, Spannberg, Sulz im Weinviertel, Velm-Götzendorf und der Stadt Zistersdorf. 

Die neue WEIN.VIERTEL.STUNDE-Plattform zeigt, was in der Kleinregion Südliches Weinviertel in der Nähe liegt: Nahversorger, Schulen, Freizeitangebote, Bus & Bahn – alles in 15 Minuten erreichbar. Es gilt, das vielfältige Angebot vor Ort zu entdecken und zu nutzen. Mit Regions-Dashboard & Lebensqualität-Check: Infos zu Veranstaltungen, Wetter, Apotheken & mehr. Für alle: Bewohner/innen, Zuzügler/innen, Betriebe, Tourist/innen. Kurze Wege, starke Region, klimafreundliche Mobilität. Ab sofort online unter www.weinviertelstunde.at 

Worum geht´s Ihnen vor allem mit der Initiative WEIN.VIERTEL.STUNDE?

Die WEIN.VIERTEL.STUNDE-Plattform soll als innovatives OnlineTool die Lebensqualität in der Region sichtbar machen und stärken – im Sinne des langjährigen Mottos „Die Kleinregion Südliches Weinviertel, die Region der kurzen Wege“.  Es geht darum, dass nicht jede Gemeinde alles haben muss! Schönkirchen-Reyersdorf verlor seinen Nahversorger, der nächste Supermarkt ist aber fünf Minuten entfernt in Gänserndorf; also hat man vor Ort einen Dorfladen geschaffen – für die Basisversorgung. 

In Groß-Schweinbarth, einem Straßendorf, konnte ein neues Ortszentrum mit Arzt, Feuerwehr, Musik, Gemeindeamt und Nahversorger geschaffen werden. Zwischen Hohenruppersdorf und Bad Pirawarth gibt es sogar eine Nahversorger-Kooperation. Das ist gelebte Nachbarschaft. 

Wir funktioniert die Plattform konkret? 

Die Plattform ist in drei Bereiche gegliedert: 

• In meiner Nähe: Basierend auf dem aktuellen Standort werden Versorgungs-einrichtungen wie Nahversorger, Schulen, Kindergärten, Arztpraxen, Freizeitangebote, E-Ladestationen und Bushaltestellen angezeigt, die innerhalb von 15 Minuten erreichbar sind – zu Fuß, mit dem Rad, dem E-Bike oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. 

• Nützliches: Dieses Regions-Dashboard liefert aktuelle Infos zu Veranstaltungen, Wetter, Webcam-Bilder, Apothekenöffnungszeiten, Wanderwegen und Baustellen. 

• Lebensqualitäts-Check: Standortanalysen für jeden beliebigen Ort in der Region: hier ist für jeden beliebigen Ort in der Region abfragbar, was in 15 Minuten erreichbar ist. Unter „Gut zu Fuß“ wird auf Annehmlichkeiten und Interessantes entlang von Wegen hingewiesen, wie Trinkbrunnen, Sitzbänke, Fußwege oder Denkmäler. 

Welche Zielgruppen wollen Sie ansprechen?

Die Plattform richtet sich nicht nur an die regionale Bevölkerung, sondern auch an Zuzügler/innen, ansiedlungsinteressierte Betriebe, Eigentümer/innen leerstehender Gebäude, Tourist/innen und engagierte Bürger/innen. Sie dient als Entscheidungshilfe für Standortwahl, Mobilitätsverhalten und Investitionen – sei es bei der Suche nach einem Wohnort, einem Betriebsstandort oder bei der Erschließung neuer Geschäfts-möglichkeiten basierend auf erkannten Versorgungslücken. Die Plattform bündelt wichtige Informationen – von regionalen Angeboten über Mobilitätsoptionen bis hin zu Echtzeitdaten – erleichtert einen zukunftsorientierten Lebensstil und soll uns alle motivieren, aktiv mitzugestalten und lokale Initiativen zu unterstützen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Die „Region der kurzen Wege" ist seit 2012 unser Leitgedanke. Wir wollen, dass alles, was Menschen hier im Alltag brauchen, schnell und bequem erreichbar ist – und dass es von hier nie weit ins Grüne ist. Auch zu unseren Attraktionen: Museumsdorf Niedersulz, Klinikum Pirawarth und Franziskusweg Weinviertel. - Das alles spart Zeit, schützt Klima und Umwelt, stärkt die Nachbarschaft und macht unsere Region zu einem lebens- und liebenswerten Zuhause.

Wichtig ist zu sensibilisieren: Jeder Beitrag zählt!  Veranstaltungen eintragen, Einrichtungen in OpenStreetMap ergänzen, regional einkaufen, Leerstände neu beleben, Ideen einbringen, Projekte starten und Nachbarschaft stärken! – Damit können wir aufzeigen: Was haben wir doch für eine tolle Lebensqualität hier!

(mg4-26)